Sind Glaubensfragen ungesund!?

Schadet es, wenn wir als Christen kritische Fragen an unseren Glauben und seine Systeme stellen? Oder stärkt das den Glauben sogar? Erleben wir eine Reformation der evangelikalen Szene und darüber hinaus? Und was glauben wir (Dino & Stego) eigentlich noch? Darüber sprechen wir und nehmen dabei Eure Anregungen und Kommentare zu Hilfe. Danke vielmals, dass Ihr mit uns unterwegs seid und uns so unterstützt!

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Post von John L. Cooper

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13 Kommentare
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Dominic

zu eurer frag, warum gloubsch du a Gott?: ich persönlich bi vor me jahr de fridenker biträte, will si sehr spannendi gedanke hei und i abstand vom christetum bruche. i persönlech gloube (gloubs:-)) scho, dasses e Gott git, aber für das muessi weder Christ si, no mi ad Bibel halte. wes ä Gott git, isch dä gloubs def. grösser als de vo de „chrischte“, und das we äbe ou z schöne a Gott. dasser ke Religion brucht.

Dominic

…a oops und warum i jetzt a Gott würd gloube: gloube äbe nümme direkt a ihn, aber gloube dasses nä irgendwie gitt (:-).

Dominik (de mit k;))

Ich finde au ii dem Podcast sehr sehr spannend, uf was ihr alles igönd. Bsunders interessant find ich de Punkt mit „Truth over emotions“ Mir persönlich isch au zvill proklamiert worde (bsunders aa so grosse Aläss wie PraiseCamp usw, ohni dassi so es Camp will schlecht darstelle, im Gegeteil: es het mir immer sehr viel bracht) das mer sini Gfühl eifach chan ignoriere und Gott drüber stelle… Was ich en coole Weg finde um mit Gfühl (aller Art) umzgha: wie de Stego seit: Dem uf de Grund gha, wieso fühl ich das? Was machts mit mir? Und als Ergänzig zum… Weiterlesen »

Martin

Warum ich an Gott glaube? Ich glaube, es geht mir wie euch: Die Astronomie, aber gerade auch Zellbiologie haben mich umgehauen. Das kann nicht Zufällig sein.

Ich bin anderer Meinung wenn ihr sagt, ihr hättet keine Verantwortung wie etwa Pastoren. Die habt ihr gegenüber euren Zuhörern sehr wohl. Ihr pflanzt da Gedanken, wie wachsen. Ihr macht das in meinen Augen gut, aber seid euch eurem Impact bewusst. Das war eine der Hauptaussagen, die ich von euren Kritikern mitgenommen hatte. Und ich hatte beim Hören den Eindruck, dass ihr das um jeden Preis nicht verstehen wollt.

nochmals Dominik

Mir ist noch eine persönliche Frage an Stego in den Sinn gekommen. Wäre cool, wenn du mal in einem passenden Moment im Podcast etwas dazu sagen könntest: Du hast mehrere Songs über den Glauben / Jesus geschrieben. Mir fällt da spontan das Gleichnis mit dem verlorenen Sohn ein oder „D‘Antwort“ auf der „Sohn vom Pfarrer“-Platte. Du warst an vielen Veranstaltungen als Rapper (Wow God Days / PraiseCamp / Crea? / und und und…) Würdest du dich (Stand Heute) womöglich von gewissen Lyrics, die du damals geschrieben hast, (sogar) distanzieren / „korrigieren“ oder anders gefragt: Würdest du jetzt andere Texte schreiben… Weiterlesen »

Lino

Hi guys,
erstmal props für euren Podcast. Eure Diskussionen und Fragen haben mich in diesem Podcast speziell angesprochen. Besonders das Thema „Christen und Macht“, was Stego angesprochen hat, haben mich im Anschluss stark beschäftigt. Einige kritische Fragen hat es bei mir aufgeworfen. Eure „Narrenfreiheit“ verleitet den Hörer und Hörerin die unangenehmen Themen im Glauben zu reflektieren.

Bravesoul

Vielen Dank für Euer Hinterfragen. Ich hatte selbst eine jahrelange Glaubenskrise, weil viele vorgefertigte Antworten nicht mehr überzeugen wollten. Auch der dominierende Kopfglaube hat in eine Sackgasse geführt. Entzündet hat sich das Ganze an der Frage, ob es tatsächlich eine ewige Hölle gibt. Es lief darauf hinaus: Entweder die Hölle oder mein Glaube muss gehen. Wie’s weiterging steht in meinem Blog: https://wider-deeper.blog/ 😉

Glaubensfragen sind gesund, wenn sie Blockaden auflösen. Aber der Glaube darf nicht darauf aufbauen, überall eine definitive Antwort zu erhalten. Ich bin nicht meine Gedanken. Ich bin nicht meine Überzeugungen.