Bloggerin Laura* glaubt nicht mehr an den Monstergott, für den sie nie genug war und der sie unglücklich machen wollte. In ihrem Blog «Rewriting The Story» schreibt sie über ihren Dekonstruktionsprozess und verworfene Dogmen. Die Österreicherin erzählt uns, wie sie sich immer weniger mit gewissen Ansichten ihrer Freikirche identifizieren konnte und schliesslich die Gemeinschaft verliess. Was hat sie gestört? Was hat sie angezweifelt? Was verworfen? Was ist von ihrem Glauben geblieben? Und was ist Gott jetzt für sie?
(*) Name geändert
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Vielen Dank für den Podcast! Es tut immer wieder gut zu sehen, dass auch andere Leute ähnliche Fragen haben und sich in einem ähnlichen Prozess befinden und man darin nicht alleine ist. Echt beeindruckend, wie jung und doch schon so weit Laura ist! Weiter so und vielen Dank!
Schon ziemlich mind-blowing in welchem Alter Laura das schon durchgemacht hat. Hätte ich nicht für möglich gehalten. Sie kommt mir als sehr reflektierte, unverkrampfte und auch eloquente Person rüber, welche diese Prozesse als nicht superfromm Sozialisierte vermutlich rascher durchlebt als manch einer von den „native christians“, die nie eine Aussenperspektive kannten. Ich glaube, da hat die Herkunftsfamilie / der Freundeskreis – wie sind die geistlich drauf? – auch beim sprachfähig werden und beim Lernen-zu-seinen-Fragen-zu-Stehen, halt auch noch mal eine mehr oder weniger hemmende Wirkung. Und trotzdem ist es auch bei ihr aussagekräftig, dass sie als 19-Jährige ein Gespräch anonym führen… Weiterlesen »
Vielen Dank fürs Teilen, Laura. Ich habe mich bei vielem wiedergefunden. Und ja, eindrücklich wie „schnell“ du das durchlaufen hast! Ich brauchte wesentlich länger…
Ich möchte dir Mut machen, an Gott dranzubleiben, trotz der vielen Fragen.
Hey Laura* Vielen Dank fürs Teilen deiner Geschichte und deiner Gedanken im Podcast. Ich sehe vieles ähnlich wie du, zwei Dinge würden mich aber noch interessieren: 1. Du sagst im Gespräch, du würdest nie mehr wieder einen Fuss in eine Freikirche setzen, weil du dich da so eingeengt gefühlt hast. Gleichzeitig sympathisierst du aber mit der Katholischen Kirche und könntest dir gut vorstellen, dich in Zukunft dort (wieder) zu engagieren. Fakt ist aber: Die Haltung der Katholischen Kirche ist – zumindest bei der Sexualmoral und meines Wissens auch bei der „Höllentheologie“ – mindestens so konservativ wie in vielen Freikirchen, Schwarz/Weiss-Denken… Weiterlesen »
Danke für diesen tollen Beitrag! Ich musste immer mal wieder ab dem christlichen Slang und den zitierten Bibelstellen lächeln; kommt mir alles SEHR bekannt vor. Überaus erfrischend, das Ganze mal aus Distanz zu betrachten und neu zu denken.
Ich bin vielleicht ein zu rationaler Christ um so eine Erfahrung überhaupt zu machen. Ich denke es trifft vorallem übertrieben emotionale Menschen. Man möchte Menschen zu Gott führen und das sei Heldentum? War für mich nie so obwohl ich in ähnlichen Kirchen und Kreisen wie ihr wart.
Wiso überhaupt christ sein wenn es keine Hölle gibtxD. Das würde ja noch Sinn ergeben. Warum soll man überhaupt Jesus anbeten wenns eh kein Unterschied macht? Hobbylos much?
Lest mal Römer 1. Dort heisst es das Lesbische/Schwule Beziehungen unnatürlich sind.
Entweder ist man Christ oder halt gar nicht. Dieses Cherrypicking ist ja super pathetic.
Vielen Dank für den sehr interessanten Podcast. Auch ich habe mich in vielen Aussagen wiedergefunden. Wundere mich ob es in der Schweiz eine Facebook-Gruppe o.Ä. für Ex-Evangelikale gibt?
Noch was: Es ist leider wieder mal absolut bezeichnend aus welcher Ecke die unkonstruktivsten Beiträge in diesee Kommentarspalte kommen…think about it.