Schweizer würden Nutella wählen, sagt Markus Baumgartner, Leiter der PR-Agentur B-Public. Er erklärt, wieso christliche Gemeinden ein Imageproblem haben. Wie kann der Glaube attraktiver werden? Wie werden Gemeinden wieder gesellschaftsrelevant? Wir reden mit ihm vom Glaubens-Pitch in 20 Sekunden bis zu Tipps für den Marsch Fürs Läbe.
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Der Livenet-Artikel „Freikirchen hatten zu hohe moralische Ansprüche“
B-Public
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Ich finde den Satz von Markus bezeichnend: „Wir lassen uns schwierige Themen aufdrücken, weil wir es nicht schaffen, unsere Kernbotschaften bereitzuhalten.“ Habe ich mir noch nie so überlegt. Wir lassen uns oft in die Ecke drängen, weil wir keine Sprache für die Themen gefunden haben, die auch Leute ausserhalb des Freikirchlichen-Kontexts verstehen…
Für mich als Marketing-Werklerin ist die Folge sehr spannend. Markus spricht vieles aus, was ich nicht formulieren konnte, mich aber schon lange stört.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es Markus Baumgartner darum geht die Botschaft der Freikirchen möglichst gut zu verpacken. Provokativ formuliert: Konservativer Inhalt einfach aktuell verpacken. Er hat ein Marketinganliegen … „Tu Gutes und sprich darüber“. Naja. Mich irritiert es im Allgemeinen, wenn die Marketing- und Kommerzsprache und das damit zusammenhängende Nützlichkeitsdenken Einzug hält. Ich bin für Inhalt, Inhalt und nochmals Inhalt. Die Freikirchen haben kein PR-Problem (gehört werden sie sehr deutlich), gefragt wäre meiner Meinung nach mehr Selbstreflexion und Zulassen der andern Meinung, wie es genau dieses Podcast-Format vorzeigt … Aber ja, dadurch gerät natürlich einiges, was bisher selbstverständlich… Weiterlesen »